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Email von Susanne Rost vom 31. März 2011 23:05 Uhr.

Liebe Kendoka, Kokugikan-Mitglieder, Freunde und Freundinnen, alle Helfer
und Helferinnen,

hier kommt der Abschlussbericht zu unserer Hilfsaktion für Atsuko und
Sendai.

1. SUMME

Die gesammelte Spendensumme ist: 9820 EUR (Stand heute).

Sobald Herr Takada in Kyoto die Information hatte, dass die Transportfirma
Kuroneko wieder arbeitet, hat er:
- Reis und Tee zusammengepackt
- grosse Mengen an anderen Dingen (Batterien, Kerzen u.a.), die noch
gebraucht wurden in Kyoto eingekauft
- alles sauber verpackt
- sogar noch ein Logo für die Aktion entwickeln lassen und damit Aufkleber
für die Kartons gemacht, inkl. Inhaltsangabe
- alles verladen und in zwei Lieferungen abgeschickt

2. MINAMI SANRIKU UND SHIOGAMA KENDOVERBAND

Die Hilfsgüter gingen an zwei Stellen, die Atsuko ausgewählt hat:
- ca. 60 % zu den Überlebenden im zerstörten Ort Minami Sanriku (Kontakt
über einen Kollegen von Atsuko, der von dort kommt)
- ca. 40 % an den Shiogama Kendoverband in der Nähe von Sendai, dessen
Mitglieder Häuser und / oder Familie verloren haben

Herr Takada hat mir eine genaue Liste mit den Kosten gemacht und ich werden
unsere Spendensumme morgen an ihn überweisen.

3. DANKE!

Die Leute, die die Hilfe bekommen haben sind zutiefst dankbar und gerührt,
dass sie von einem so fernen Ort Hilfe bekommen.
Auch Atsuko und Herr Takada senden Euch ihren tausendfachen Dank. Es war für
beide ein tröstliches und positives Erlebnis, dass sie in all der Not etwas
tun konnten. Mir geht es genauso. Und Euch sicherlich auch. Wir haben Glück
gehabt, dass wir helfen konnten.

4. DOKUMENTATION IM ANHANG

Im Anhang habe ich Euch einen kleinen Report aus der E-Mail-Kommunikation
zusammengestellt. Ich war etwas unsicher, wie weit ich ins Detail gehen
sollte. So, wie es jetzt ist, ist es ein kleines Tagebuch:

- wenn es Euch zu lang ist, konzentriert Euch auf DIE SEITEN 13 FF, DA GIBT
ES FOTOS!
- den letzten Seiten gibt es E-Mails in Japanisch, U.A. DANK VOM SHIOGAMA
KENDOVERBAND, die ich so auf die Schnelle nicht übersetzen kann, vielleicht
kann das jemand übernehmen
- ansonsten ist viel in Englisch, ich hoffe, dass das praktikabel für Euch
ist, sonst müsste auch hier nochmal jemand übersetzen, ich schaffs nicht
mehr

5. NOCH WAS ZU TUN!

Es gibt noch etwas zu tun – schreibt Botschaften!

Atsuko hat geschrieben: “Ich möchte meinem Kollegen einen Brief von euch
mitgeben, damit er ihn den Leute in Minami Sanriku mit euerem Geschenk
bringen kann. Sie haben kein Strom, dass heißt, gar nichts zu tun, zu lesen,
zu spielen, zu arbeiten. Das muss ganz hart sein, finde ich.

Also ich schlage euch vor, eine kleine Message an Minami-Sanriku zu
schreiben.
z.B.
Warum ihr Japan liebt,
Wo wart ihr in Japan,
Warum macht ihr Kendo,
Dann etwas encouraging message an Opfern

Ich werde dann übersetzten und kopieren. Es wäre schön, wenn ihr an mich
etwas schreibt und schickt.
Sie haben Familie oder viele Freunde und Heimat verloren. Jetzt bekommen sie
vielleicht automatisch von jemandem oder Regierung Essen und Wasser. Aber es
ist ihnen sehr schwere zu spüren, dass es vielle Leute in der Welt gibt, die
Japan lieben und viel helfen wollen.”

Wir haben überlegt, dass es besser ist, wenn wir die Botschaften hier
sammeln und dann Atsuko übergeben.

ELISABETH MAYER WIRD DAS MACHEN, BITTE SCHREIBT AN SIE: valkiki@live.com.

Ihr könnt alles schreiben, was Ihr den Menschen dort mitteilen möchtet an
guten Wünschen, Trost, was immer Ihr denkt und könnt. Kurz oder lang, egal.

Beste Grüsse und auch von mir noch einmal vielen, vielen Dank, dass wir das
zusammen geschafft haben!

Susanne

Der Beitrag wurde am Freitag, den 8. April 2011 um 13:00 Uhr veröffentlicht und wurde unter Japan 2011 abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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Datum
8. April 2011


Kategorie
Japan 2011


Autor
Präsident